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Aluminium Passivieren

Aluminium Passivieren

Aluminium passivieren bedeutet, die Oberfläche des Metalls durch eine chemische Behandlung vor Korrosion zu schützen und gleichzeitig für nachfolgende Beschichtungen oder Verklebungen vorzubereiten. Dabei entsteht eine hauchdünne, unsichtbare Schicht, die das Material beständig und funktional macht – ohne seine Optik zu verändern.

Verfahren zur Passivierung

Die Chromatierung ermöglicht die Erzeugung farbloser oder gelber Konversionsschichten auf Aluminiumoberflächen. Unsere farblose Ausführung bietet nahezu die gleiche hohe Korrosionsbeständigkeit wie herkömmliches Gelbchromat, erfüllt jedoch zusätzlich die Vorgaben der RoHS-Richtlinie. Damit stellt sie eine umweltfreundliche und zukunftssichere Alternative dar. Durch den Einsatz des bewährten SurTec 650-Verfahrens entsteht eine beständige Schutzschicht, die die Langlebigkeit von Aluminium-Komponenten nachhaltig verbessert. Die Möglichkeit, zwischen farblosem und gelbem Chromat zu wählen, eröffnet Ihnen Spielraum, sowohl technische als auch ästhetische Anforderungen präzise umzusetzen – ideal für vielfältige industrielle Anwendungen.

Farblos, chromfrei, REACH-konform

SurTec 650

Das bewährte Verfahren für die chrom(VI)-freie Passivierung von Aluminium. SurTec 650 erzeugt eine leitfähige, farblose Schicht mit sehr guter Haftung für Beschichtungen – und erfüllt alle aktuellen Umweltstandards.

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Multimetallfähig & nachhaltig

Bonderite M-NT 400

Die Bonderite-Technologie von Henkel bietet eine moderne, umweltfreundliche Lösung für Aluminium, Stahl und Zink. M-NT 400 eignet sich ideal für industrielle Serienfertigung mit stabilen Prozessergebnissen.

Mehr zu Bonderite M-NT 400

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Wir beraten Sie gerne

Sie haben Fragen zur Passivierung von Aluminium oder möchten das passende Verfahren für Ihre Anwendung finden? Dann sprechen Sie mit uns – wir helfen Ihnen weiter und finden gemeinsam die optimale Lösung.

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Gleichmäßige Schutzschicht

Beim Passivieren von Aluminium wird die Oberfläche durch eine spezielle Lösung behandelt, die eine gleichmäßige Schutzschicht erzeugt. Diese sogenannte Passivschicht schützt das Metall vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit, Salz oder Chemikalien und verbessert gleichzeitig die Haftung für Lacke, Pulverbeschichtungen oder Kleber.

Aluminnium Passivieren - Werkstück in silber vor orangenem Hintergrund

Umwelt- und Arbeitsschutz

Aluminium Passivieren

Moderne Verfahren sind chrom(VI)-frei und erfüllen alle Anforderungen an Umwelt- und Arbeitsschutz (REACH, ROHS).

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Vorteile der Passivierung

Die Chromatierung ermöglicht die Erzeugung farbloser oder gelber Konversionsschichten auf Aluminiumoberflächen. Unsere farblose Ausführung bietet nahezu die gleiche hohe Korrosionsbeständigkeit wie herkömmliches Gelbchromat, erfüllt jedoch zusätzlich die Vorgaben der RoHS-Richtlinie. Damit stellt sie eine umweltfreundliche und zukunftssichere Alternative dar. Durch den Einsatz des bewährten SurTec 650-Verfahrens entsteht eine beständige Schutzschicht, die die Langlebigkeit von Aluminium-Komponenten nachhaltig verbessert. Die Möglichkeit, zwischen farblosem und gelbem Chromat zu wählen, eröffnet Ihnen Spielraum, sowohl technische als auch ästhetische Anforderungen präzise umzusetzen – ideal für vielfältige industrielle Anwendungen.

Langlebigkeit für Ihre Bauteile

Zuverlässiger Korrosionsschutz

Die Passivierung schützt Aluminium wirksam vor Feuchtigkeit, Salz und chemischen Einflüssen – für maximale Haltbarkeit im Innen- und Außeneinsatz.

Bereit für Beschichtung, Lack & Klebung

Optimale Haftgrundbildung

Die erzeugte Passivschicht verbessert die Haftung von Pulverlacken, Nasslacken oder Klebstoffen – eine perfekte Grundlage für weiterverarbeitete Bauteile.

Sicher für Mensch & Umwelt

Chrom(VI)-frei & REACH-konform

Die Passivierung schützt Aluminium wirksam vor Feuchtigkeit, Salz und chemischen Einflüssen – für maximale Haltbarkeit im Innen- und Außeneinsatz.

Perfekt für elektronische Anwendungen

Leitfähigkeit bleibt erhalten

Die Passivierung schützt Aluminium wirksam vor Feuchtigkeit, Salz und chemischen Einflüssen – für maximale Haltbarkeit im Innen- und Außeneinsatz.

Funktion ohne optische Veränderung

Unsichtbare Schutzwirkung

Passivierte Aluminiumoberflächen behalten ihr natürliches Aussehen – perfekt für sichtbare Bauteile oder Designanwendungen ohne Farbveränderung.

Stabil in Serie und flexibel im Einsatz

Effizient & prozesssicher

Die Passivierung lässt sich einfach in bestehende Produktionsprozesse integrieren – ob als Tauch-, Spritz- oder Wischverfahren – und sorgt für gleichbleibende Qualität.

FAQs

Ja, moderne Verfahren zum Passivieren sind optimal auf industrielle Serienprozesse ausgelegt. Sie lassen sich flexibel in bestehende Tauch-, Spritz- oder Wischverfahren integrieren und eignen sich sowohl für automatisierte Anlagen als auch für manuelle Anwendungen bei Kleinserien oder Einzelteilen.

Dank stabiler Badführung, einfacher pH- und Leitfähigkeitskontrolle sowie hoher Reproduzierbarkeit sind diese Verfahren ideal für gleichbleibende Qualität bei hohen Stückzahlen. Selbst komplexe Geometrien oder empfindliche Bauteile lassen sich zuverlässig behandeln.

Besonders Verfahren wie SurTec 650 oder Bonderite M-NT 400 sind dafür bekannt, in Serienlinien geringe Taktzeiten, hohe Wiederholgenauigkeit und minimale Nacharbeit zu ermöglichen – eine wirtschaftliche Lösung für die moderne Fertigung.

Ja – das ist sogar einer der Hauptgründe, warum Aluminium passiviert wird. Die erzeugte Konversionsschicht verbessert deutlich die Adhäsion (Haftung) für nachfolgende Oberflächenbehandlungen wie Pulverbeschichtung, Nasslackierung oder Klebstoffe.

Die Passivierung sorgt dafür, dass die Oberfläche gleichmäßig aktiviert ist und Lacke dauerhaft haften, ohne sich bei thermischen oder mechanischen Belastungen abzulösen. Auch bei Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen oder UV-Strahlung bleibt die Verbindung stabil.

Zudem verhindert die Passivierung das sogenannte „Unterwandern“ der Beschichtung durch Korrosion – ein entscheidender Faktor für die Langzeitqualität von beschichteten Aluminiumbauteilen in anspruchsvollen Umgebungen.

Sowohl das Passivieren als auch das Chromatieren zählen zu den Verfahren zur chemischen Vorbehandlung von Aluminium und anderen Metallen. Beide erzeugen eine sogenannte Konversionsschicht, die das Material vor Korrosion schützt und die Haftung für weitere Beschichtungen verbessert. Dennoch gibt es wichtige Unterschiede:

  • Chromatieren ist ein Verfahren, das ursprünglich mit Chrom(VI)-haltigen Chemikalien durchgeführt wurde – bekannt z. B. als Gelbchromatierung. Diese bieten zwar sehr guten Korrosionsschutz, gelten aber heute als gesundheits- und umweltschädlich. Moderne Varianten (wie SurTec 650) sind zwar ebenfalls chromatierend, jedoch chrom(VI)-frei.
  • Passivieren beschreibt hingegen vorrangig die Anwendung von chromfreien oder Chrom(III)-basierten Verfahren, bei denen die Schicht in erster Linie auf Korrosionsschutz und Haftvermittlung abzielt – ohne toxische Bestandteile.

In der Praxis verschwimmen die Begriffe manchmal, da moderne Chrom(VI)-freie Verfahren wie SurTec 650 sowohl als „Passivierung“ als auch als „Chromatierung“ bezeichnet werden können. Wichtig ist:
Passivieren steht heute für umweltfreundliche, REACH-konforme Lösungen, die sich besonders für Unternehmen eignen, die auf Nachhaltigkeit, gesetzliche Sicherheit und moderne Produktionsstandards setzen.

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